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UMWELT UND NATUR

Der Trail Alsace by UTMB findet im Herzen eines außergewöhnlichen Naturgebiets statt. Bekannt für die Schönheit seiner Landschaften und den Reichtum seiner Biodiversität beherbergt das Elsass bemerkenswerte und teilweise empfindliche Naturräume.

Die Organisation des Rennens verpflichtet sich, diese Naturräume zu schützen und Läufer sowie Begleitpersonen für deren Erhalt zu sensibilisieren. Trailrunning in diesen Gebieten ist nur durch ein Gleichgewicht zwischen Sport, Natur und dem Respekt gegenüber den Lebensräumen möglich.

Enge Zusammenarbeit mit den Akteuren der Region

Mehrere Maßnahmen werden umgesetzt:

  • Festlegung der Strecken in Abstimmung mit den Verantwortlichen für Naturräume und den zuständigen Behörden

  • Anpassung der Strecken, um die empfindlichsten Bereiche zu vermeiden

  • Einrichtung einer präzisen Markierung und geeigneten Beschilderung

  • Abfallmanagement und Mülltrennung

  • Sensibilisierung der Teilnehmer und freiwilligen Helfer

Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Ansatzes, der darauf abzielt, Natursport, Respekt für die Regionen und den Erhalt der Biodiversität miteinander in Einklang zu bringen.

Strecken, naturschutzgebiete und Ökosysteme

Sektor Lac Blanc (Start des 100M)

Der Bereich Lac Blanc ist eines der bekanntesten Naturgebiete des Vogesenmassivs.

Er ist das ganze Jahr über stark besucht und beherbergt zugleich empfindliche Lebensräume, insbesondere Hochgebirgswälder und Feuchtgebiete.

Um diese Räume zu schützen:

  • müssen Läufer strikt auf den markierten Wegen bleiben

  • ist es verboten, Abkürzungen zu nehmen oder die Strecke zu verlassen

  • werden Begleitpersonen gebeten, in den ausgewiesenen Bereichen zu bleiben

Natura-2000-Gebiet und Ruhezonen Fréland – Grand Brézouard – Aubure (100M)

Das Gebiet rund um den Grand Brézouard zwischen Fréland und Aubure ist ein ökologisch sensibles Waldgebiet. Die Strecke des 100M wurde so festgelegt, dass die empfindlichsten Bereiche vermieden werden.

Dieses Gebiet ist Teil des Natura-2000-Netzwerks und umfasst zudem Ruhezonen, die eingerichtet wurden, um Störungen bestimmter Arten zu begrenzen.

Dazu gehört insbesondere das Auerhuhn, ein symbolträchtiger Vogel der Vogesen, dessen Populationen heute stark gefährdet sind.

In diesem Bereich ist es unerlässlich, auf der markierten Strecke zu bleiben.

Natura-2000-Gebiet Thannenkirch (100M)

Die Wälder und Naturräume rund um Thannenkirch gehören ebenfalls zu einem Natura-2000-Gebiet.

Dieses Gebiet spielt eine wichtige Rolle für die Biodiversität des Massivs, insbesondere als ökologischer Korridor zwischen verschiedenen Waldtälern sowie durch das Vorkommen eines Fledermausgebiets in den Vogesen des Oberrheins.

Das Einhalten der Wege und die Begrenzung von Lärm sind entscheidend, um die Ruhe der Tierwelt zu bewahren.

Ehemalige Abtei Niedermunster

Dieser Abschnitt der 100M-Strecke, auf Höhe der ehemaligen Abtei Niedermunster, ist eine etwa 1 km lange Durchgangszone ohne Halt.

Es handelt sich um ein besonders sensibles Trinkwassergewinnungsgebiet, in dem ein hohes Risiko der Grundwasserverunreinigung durch Versickerung besteht.

Um diese Ressource zu schützen, werden die Läufer gebeten, dort nicht anzuhalten, insbesondere um ihre Notdurft zu verrichten oder Flaschen zu entleeren.

Das Programm „Quiétude Attitude“

Der Trail Alsace by UTMB ist Teil der Initiative „Quiétude Attitude“, die vom Regionalen Naturpark Ballons des Vosges getragen wird.

Dieses Programm hat zum Ziel, Outdoor-Sportler – Wanderer, Trailrunner, Mountainbiker und Skifahrer – für die Bedeutung der Ruhe von Wildtieren zu sensibilisieren.

In den Bergen reagieren viele Arten empfindlich auf Störungen, insbesondere im Winter oder während der Fortpflanzungszeit. Lärm, wiederholte Durchgänge oder das Verlassen der Wege können Stress verursachen und Tiere zur Flucht zwingen.

Ein respektvolles Verhalten gegenüber der Natur trägt dazu bei, dieses empfindliche Gleichgewicht zu bewahren.

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Sport und Natur im selben Team

30 Jahre Natura-2000-Abstimmung

2026 markiert den dreißigsten Jahrestag der Natura-2000-Betreuung im Parc naturel régional des Ballons des Vosges. Seit seiner Gründung in den 1990er Jahren verfolgt dieses europäische Netzwerk nur ein Ziel: die Verbindung von Biodiversität und regionaler Entwicklung. Heute betreut der Park 28 Natura-2000-Gebiete, die sich über nahezu 80.000 Hektar erstrecken. Als bedeutende Gebiete für den Outdoor-Sport sind diese Standorte auch Austragungsorte zahlreicher Sportveranstaltungen.

Sportliche Attraktivität und Erhalt der Biodiversität

Dieses Jubiläum ist eine Gelegenheit, das Engagement der Veranstalter hervorzuheben, die Hand in Hand mit dem Park arbeiten, indem sie :

  • im Vorfeld der Veranstaltungsorganisation den Dialog suchen,

  • Strecken und Markierungen vorschlagen, die Arten und natürliche Lebensräume respektieren,

  • Verhaltenskodizes und gute Praktiken an Läufer und Begleitpersonen weitergeben.

Mehr als 250 Sportveranstaltungen pro Jahr im Park

Vor elf Jahren schuf der Park eine Stelle, die sich der Nutzung der Naturgebiete widmet. Seitdem sind die Zahl der begleiteten Veranstaltungen, die Begeisterung für das Gebirge und die Teilnehmerzahlen stetig gestiegen. Heute finden jedes Jahr mehr als 250 Veranstaltungen im Park statt, und mehr als die Hälfte davon führt durch Natura-2000-Gebiete. Diese Partnerschaft mit den Veranstaltern zeigt, dass Sport ein Mittel zur Sensibilisierung für die Herausforderungen der Biodiversität sein kann – im Einklang mit seinen eigenen Werten wie Respekt, Solidarität und dem Verständnis der eigenen Umwelt.

Kontakt :

Gute Verhaltensweisen beim Trailrunning

Die Teilnahme an einem Trail in der Natur erfordert verantwortungsbewusstes Verhalten.

Pendant la course

Die Läufer verpflichten sich:

  • strikt auf den markierten Wegen zu bleiben

  • keinen Müll in der Natur zu hinterlassen

  • Lärmbelästigungen zu reduzieren

  • Tiere und Pflanzen zu respektieren

  • Weidetiere nicht zu stören

  • Zäune und Tore bei Bedarf zu schließen

Für Begleitpersonen

Auch Begleitpersonen spielen eine wichtige Rolle beim Schutz der Naturräume:

  • die von der Organisation vorgesehenen Zuschauerbereiche nutzen

  • motorisierte Fahrten möglichst reduzieren

  • auf den markierten Wegen bleiben

  • die Anweisungen der Organisation befolgen

Beschilderung

Abfallmanagement und Verpflegungsstationen

MOBILITÄT für Läufer und Begleitpersonen